CasinoTesterDie Prüfung liegt offen

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Die Redaktion hinter den Testberichten von CasinoTester

Jeder Testbericht wird von einer Person erhoben und von einer zweiten gegengelesen, bevor er erscheint. Der Grund ist praktisch: Wer eine Zahl selbst gesucht hat, liest ihre Quelle mit dem Ergebnis im Kopf, die zweite Person nur mit der Quellenangabe. Diese Seite beschreibt den ganzen Weg vom ersten Suchvorgang bis zur Nachprüfung vier Wochen später.

Der geflügelte Skarabäus als Siegel der Redaktion
Erhoben von einer Person, gegengelesen von einer zweiten.
1.

Der Ablauf

Ein Testbericht entsteht aus fünf Suchvorgängen mit einem festen Ziel. Erhebung der fünf Kennzahlen aus den Veröffentlichungen des Anbieters und der GGL-Whitelist, mit Datum. Gegenlesen durch eine zweite Person: stimmt jede Zahl mit der angegebenen Quelle überein, ist jede Lücke als Lücke gekennzeichnet. Die zweite Person öffnet dafür jede Quelle selbst, liest den Wert dort ab und vergleicht ihn mit der Zahl im Entwurf. Erst danach geht ein Testbericht online.

Bei jeder Aktualisierung wiederholt sich derselbe Weg. Geändert wird nur, was sich tatsächlich geändert hat.

Die Trennung von Erhebung und Gegenlesen ist der Kern des Ablaufs. Wer eine Zahl selbst gesucht hat, erinnert sich an die Suche und liest die Quelle mit dem Ergebnis im Kopf. Die zweite Person kennt nur die Quellenangabe und prüft, ob dort wirklich dieser Wert steht - und ob er noch dort steht.

Was dabei häufiger auffällt als falsche Zahlen, sind verschwundene Quellen: eine Seite wird umgebaut, eine Angabe wandert in ein PDF oder verschwindet ganz. In diesem Fall wird der Wert wieder als Lücke geführt, bis der Anbieter ihn erneut veröffentlicht.

2.

Vier-Augen-Prinzip: wer gegenliest

Die Gegenlese verantwortet Jannik Seebold. Sein Name steht zusammen mit dem Stand der Daten unter jedem der zehn Testberichte und unter jedem Ratgeber, und auf seiner Seite ist beschrieben, was er an jeder einzelnen Zahl prüft.

Nachvollziehbar wird eine Prüfung durch das, was neben jeder Zahl steht: die Quelle, das Erhebungsdatum und, wenn sich etwas ändert, der Eintrag in den Korrekturen. So kann jeder Leser die Arbeit der Redaktion selbst nachprüfen, Zahl für Zahl und Datum für Datum. Genau daran lässt sich jeder einzelne Wert dieser Seite gegenprüfen.

3.

Was beim Gegenlesen typischerweise auffällt

Am häufigsten finden wir eine veränderte Quelle: eine Angabe wandert von der Startseite in die AGB, aus dem Fließtext in ein PDF, oder verschwindet beim nächsten Relaunch ganz. Der Eintrag geht dann zurück in die Lückenspalte, bis die Angabe wieder auffindbar ist.

Zweithäufigster Befund sind Angaben mit unklarem Bezug - etwa eine Quote, die sich auf ein einzelnes Spiel bezieht statt auf das Angebot, oder eine Spielzahl, die auch Titel ohne deutsche Freigabe mitzählt. Bei solchen Zahlen notieren wir, worauf sie sich beziehen, und lassen sie aus der Rechnung heraus.

Erst danach kommt der klassische Übertragungsfehler: ein Komma, eine verrutschte Ziffer, ein veraltetes Datum. Genau dafür ist das Vier-Augen-Prinzip da.

4.

Woran sich die Redaktion messen lässt

Drei Dinge sollten auf jeder Seite prüfbar sein: Steht neben jedem Wert eine Quelle. Steht neben jedem Wert ein Datum. Steht dort, wo eine Angabe fehlt, tatsächlich der Vermerk zur Lücke statt einer bequemen Schätzung.

Wenn eines dieser drei fehlt, ist das ein Fehler, den Sie melden können - und zwar unabhängig davon, ob die Zahl selbst stimmt. Eine korrekte Zahl ohne Herkunft ist für einen Vergleich fast so wertlos wie eine falsche.

5.

Wie ein Anbieter neu ins Testfeld kommt

Voraussetzung ist der Eintrag in der GGL-Whitelist für virtuelle Automatenspiele. Danach werden dieselben fünf Kennzahlen erhoben wie bei allen anderen - erst wenn die Erhebung vollständig dokumentiert ist, erscheint der Anbieter in der Tabelle.

Vollständig heißt: Für jeden der fünf Werte existiert entweder eine Quelle mit Datum, oder es ist dokumentiert, wo wir vergeblich gesucht haben. Genau daraus entsteht bei zwei Anbietern das n. b.: aus einer abgeschlossenen, ergebnislosen Suche.

Zwei Augenpaare, bevor eine Zahl erscheint.

Wer die Zahl gesucht hat, sieht sie mit dem Ergebnis im Kopf. Deshalb liest eine zweite Person die Quelle noch einmal - nur mit der Quellenangabe, ohne das Ergebnis.

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6.

Vom Messwert zum Testbericht

Schritt 1Erheben

Fünf Kennzahlen aus den Veröffentlichungen des Anbieters, jede mit Datum.

Schritt 2Gegenlesen

Eine zweite Person prüft jeden Wert an der angegebenen Quelle.

Schritt 3Rechnen

Dieselbe Formel wie in der Rangliste, ohne Redaktionszuschlag.

Schritt 4Nachprüfen

Alle vier Wochen erneut, geändert wird nur, was sich geändert hat.

7.

Häufige Fragen

Wer schreibt die Testberichte?

Eine Person erhebt die Werte, eine zweite liest gegen; die Gegenlese zeichnet Jannik Seebold. Belegt wird das durch Quelle und Erhebungsdatum an jeder einzelnen Zahl.

Wie oft wird ein Testbericht aktualisiert?

Im Vier-Wochen-Rhythmus wird nachgeprüft. Geändert wird nur, was sich tatsächlich geändert hat - ein neues Datum ohne neue Zahl wäre Kosmetik.

Nehmt ihr Hinweise von Anbietern an?

Ja, veröffentlichte Kennzahlen nehmen wir gern auf. Sie werden an der Originalquelle geprüft, bevor sie in die Tabelle wandern.

Wer entscheidet die Standardgewichtung?

Die Redaktion, und sie steht offen auf der Testmethode-Seite. Sie ist ein Vorschlag für den ersten Blick; jede Nutzerin und jeder Nutzer kann sie mit den Reglern ersetzen.

Bekommen Anbieter Testberichte vorab zu sehen?

Nein. Anbieter können jederzeit auf falsche Werte hinweisen; Texte und Formulierungen bleiben bis zur Veröffentlichung allein bei der Redaktion.