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Korrekturen und Fehlermeldungen im Prüffeld

Zahlen ändern sich, und Fehler passieren. Beides gehört sichtbar auf die Seite, nicht still ins Archiv. Hier steht, wie Sie einen falschen Wert melden, was danach passiert, was wir zu jeder Korrektur festhalten und warum eine andere Meinung zur Gewichtung ausdrücklich kein Fehler ist. Wer im Juli eine Entscheidung auf unsere Tabelle gestützt hat, soll im September sehen können, ob sich die Grundlage geändert hat.

Gebrochenes Wachssiegel
Eine Korrektur wird mit Datum festgehalten, nicht still ersetzt.
1.

Fehler melden

Wenn eine Zahl nicht mehr stimmt oder eine Quelle nicht mehr erreichbar ist, schreiben Sie uns über die Kontaktseite. Hilfreich sind: der betroffene Anbieter, das Kriterium und - wenn vorhanden - der Link zur aktuellen Veröffentlichung.

Wir prüfen jede Meldung an der Originalquelle. Bestätigt sie sich, korrigieren wir den Wert und setzen ein neues Erhebungsdatum.

Eine Meldung muss keine Beweisführung sein. Auch ein Satz wie „die Quote auf der Seite des Anbieters lautet inzwischen anders“ reicht, damit wir nachsehen. Wir melden uns zurück, auch wenn sich die Meldung nicht bestätigt - dann steht in der Antwort, welche Quelle wir geprüft haben und was dort aktuell steht.

Bewusst getrennt davon behandeln wir Meinungsverschiedenheiten über die Gewichtung. Wer findet, die Auszahlungsquote sei zu stark oder zu schwach gewichtet, meldet keinen Fehler, sondern hat eine andere Priorität - und genau dafür gibt es die Regler. Ein Fehler ist eine Zahl, die nicht mit ihrer Quelle übereinstimmt.

2.

Was wir festhalten

Datum

Jede Korrektur bekommt das Datum, an dem sie wirksam wurde.

Alter und neuer Wert

Was stand vorher da, was steht jetzt da.

Grund

Neue Veröffentlichung des Anbieters, Erhebungsfehler oder gelöschte Quelle.

Wir überschreiben einen Wert nie stillschweigend. Das ist keine Formsache: wer im Juli eine Entscheidung auf Basis unserer Tabelle getroffen hat, soll im September nachvollziehen können, ob sich die Grundlage geändert hat oder ob wir uns geirrt hatten. Beides führt zu einer neuen Zahl, aber es sind zwei verschiedene Dinge.

Die Änderungsliste startet mit dem Livegang. Vorher gibt es nichts zu dokumentieren - eine erfundene Historie wäre wertlos.

3.

Was als Fehler zählt und was nicht

Ein Fehler ist eine Abweichung zwischen unserer Angabe und der Quelle: eine falsche Zahl, ein falsches Datum, eine falsch zugeordnete Marke, ein toter Quellenlink oder ein Wert, der längst aktualisiert wurde. All das korrigieren wir, sobald wir es nachprüfen konnten.

Kein Fehler ist dagegen eine andere Gewichtung. Wer findet, die Mindesteinzahlung sei zu schwach gewichtet, hat eine andere Priorität - dafür gibt es die Regler, und die Reihenfolge ändert sich sofort. Ebenfalls kein Fehler ist eine niedrige Note: sie entsteht aus den Angaben des Anbieters, nicht aus einer Meinung über ihn.

Grenzfall sind strittige Bezugsgrößen: wenn ein Anbieter eine Quote nennt, aber offen lässt, worauf sie sich bezieht. Dann korrigieren wir nicht die Zahl, sondern ergänzen, was der Anbieter dazu veröffentlicht - und was nicht.

4.

Der Weg einer Meldung

Eingang und Sichtung: wir ordnen die Meldung einem Anbieter und einem Kriterium zu. Prüfung an der Originalquelle: nicht am Screenshot, nicht an einer Zweitquelle. Entscheidung: bestätigt, nicht bestätigt oder unklar, weil die Quelle nicht mehr existiert.

Bestätigt heißt: neuer Wert, neues Datum, Eintrag in der Änderungsliste. Nicht bestätigt heißt: wir antworten mit der Quelle, die wir geprüft haben. Unklar heißt: der Wert fällt auf keine Auskunft zurück, bis der Anbieter ihn erneut veröffentlicht - im Zweifel gegen die Zahl, nie zugunsten einer bequemen Annahme.

5.

Warum wir Fehler öffentlich machen

Eine Vergleichsseite lebt davon, dass ihre Zahlen stimmen. Wer Korrekturen versteckt, schafft kurzfristig den Eindruck von Unfehlbarkeit und langfristig ein Problem: niemand kann mehr unterscheiden, ob eine Zahl immer so war oder still geändert wurde.

Deshalb gehört zu jeder Korrektur ein Datum. Es kostet nichts außer ein wenig Eitelkeit und ist das einzige, was einen Vergleich über Monate hinweg überprüfbar hält.

Zur Ehrlichkeit gehört auch: die meisten Änderungen sind keine Fehler von uns, sondern Änderungen beim Anbieter. Auch die schreiben wir auf - sonst wirkt eine steigende Note wie eine Meinungsänderung der Redaktion, obwohl sich schlicht eine Zahl geändert hat.

Ein Siegel bricht sichtbar, nicht heimlich.

Eine Korrektur bekommt Datum, alten Wert, neuen Wert und Grund. Wer sich einmal auf unsere Tabelle gestützt hat, soll später erkennen können, was sich geändert hat.

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6.

Stand der Korrekturen

Diese Tafel hält fest, wie viel an der Seite bereits berichtigt wurde. Sie beginnt mit dem Livegang - eine erfundene Historie wäre wertlos.

0offene Meldungen
0Korrekturen bisher
KW 34letzte Prüfung
4 WochenPrüfrhythmus
7.

Häufige Fragen

Was passiert nach meiner Meldung?

Wir prüfen den Wert an der Originalquelle. Bestätigt sich die Meldung, korrigieren wir und setzen ein neues Erhebungsdatum.

Werden Korrekturen sichtbar gemacht?

Ja. Wir halten Datum, alten und neuen Wert sowie den Grund fest, statt still zu überschreiben.

Was, wenn eine Quelle offline geht?

Dann verliert der Wert seine Grundlage. Er wandert zurück auf keine Auskunft, bis der Anbieter ihn erneut veröffentlicht.

Wie lange dauert eine Korrektur?

Meldungen zu einem konkreten Wert prüfen wir in der Regel innerhalb weniger Tage. Aufwendiger wird es, wenn die Quelle nicht mehr erreichbar ist - dann fällt der Wert vorerst auf keine Auskunft.

Werden alte Werte gelöscht?

Nein. Wir tauschen den Wert, halten aber den alten Stand mit Datum fest. Nur so lässt sich später nachvollziehen, ob sich die Grundlage geändert hat oder ob wir uns geirrt hatten.